Archiv der Kategorie Software

Augmented Reality

IMG_05102012-04-27_234202Die Seite flightradar24.com sammelt die Daten der Flugradarstationen weltweit. Die Flugzeuge werden dann “in Echtzeit” auf der Landkarte angezeigt. Klickt man auf ein Flugzeug, werden die Daten des Fluges angezeigt (Flugzeugtyp, Höhe, Geschwindigkeit, Abflug- und Lande-Flughafen, …). Schon das ist sehr beeindruckend, aber jetzt gibt es auch eine App fürs iPhone, diese zeigt die Flugzeugdaten direkt am Himmel an. Es genügt die iPhone-Kamera in den Himmel zu halten und die Daten der dabei sichtbaren Flugzeuge werden eingeblendet. Das ist augmented royality!

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Aufräumarbeiten

Das c’t Magazin ist das weitaus beste Computer-Magazin im deutschen Sprachraum.
Heute hab ich mal die alten c’ts aussortiert, die landen auf dem Müll Recyclinghof. Ich weiss auch nicht, wieso ich die so lange aufbewahrt habe, hab ich als ct-Plus Abonnent doch die gesamten Jahrgänge auch auf CDrom.

Auf dem Bild die Jahrgänge von 1990-2006.
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Wohin mit den Fotos? Teil 2

Der wichtigste Teil in jedem Foto-Workflow ist natürlich immer noch das Fotografieren selbst, aber es kommt häufig vor, daß man mehr Zeit in die Verwaltung und Nachbearbeitung der Fotos steckt, als ins Shooting selbst.
Ich möchte hier kurz beschreiben, wie mein Workflow aussieht. Dass dieser inzwischen praktisch komplett auf Adobe Lightroom 2 basiert, hatte ich ja schon erwähnt.
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1. Fotos von der Speicherkarte herunterladen. Die Fotos werden von LR2 von der Karte gelesen und landen auf meinem NAS. In diesem NAS stecken seit meinem letzten Plattencrash nicht mehr nur eine, sonder zwei Platten im RAID-1 Verbund. Zusätzlich legt LR2 eine Sicherheitskopie von den Fotos auf die lokale Festplatte. Ca einmal pro Monat mache ich ein Backup vom NAS auf eine USB-Disk, erst nach diesem Backup lösche ich die Sicherheitskopie von meiner lokalen Platte. So habe ich die Fotos immer auf zwei getrennten Datenträgern.
Die Fotos landen im Verzeichnis …/Jahr/Monat/Tag und werden bereits während dem Import mit einigen Tags versehen, zB Fotograf und Copyright. Außerdem konvertiert LR2 die Bilder in dieser Phase vom proprietärem Nikon RAW Format in das standardisierte RAW Format DNG.

2. Ausmisten und bewerten. Nun überfliege ich die Bilder im Schnelldurchlauf und markiere alle misslungenen, doppelten und wertlosen Bilder als abgelehnt (Taste X), und pushe alle eventuell Brauchbaren (Taste P). Auch werden in dieser Phase Sterne vergeben, dabei bin ich sehr sparsam: nur meines Erachtens wirklich gute Bilder erhalten zwischen 1 und 3 Sterne, für 4 oder gar 5 Sterne reichen meine Arbeiten noch nicht :-(.

lr2_maps 3. Geotaggen. Ein GPS Gerät ist immer in meiner Fototasche/Rucksack, es protokolliert laufend Zeit, Position, Höhe, Geschwindigkeit, usw. Diese Daten, auch Track genannt, werden dann mit der Garmin Software MapSource als GPX Datei ausgelesen. Lightroom 2 kann selbst zwar nicht mit GPS Daten umgehen, aber es gibt ein sehr gutes Plugin von Jeffrey Friedl welches diese Positionsdaten mit den Fotos verknüpft. Dazu werden die Zeitstempel vom GPX mit denen vom Foto verglichen, falls eine Position gefunden wird, die zeitlich zum Foto passt, wird diese Position dem Foto zugeordnet. Nun “weiss” das Foto, wo es aufgenommen wurde und LR2 (und andere Software) kann diese Position auf einer Landkarte anzeigen.

4. Katalogisieren und Verschlagworten. Damit die Fotos auch in einigen Jahren wieder gefunden werden, vergebe ich nun Schlagworte. Das ist eines der Spezialgebiete von LR2, so kann man beispielsweise die Schlagworte hierarchisch strukturieren, also zB Tier – Insekt – Fliege. Wenn ich nun enem Bild das Wort Fliege zuordne, dann erhält dieses auch die Tags Tier und Insekt zugeordnet. Weiters kann man einem Schlagwort Synonyme zuordnen, zB Animal für Tier, die beiden sind dann gleichbedeutend.
Außerdem wird den “guten” Fotos hier eventuell ein Titel und eine Beschreibung gegeben, diese werden später beim veröffentlichen verwendet.
 

5. Nachbearbeiten. Inzwischen mache ich bei vielen Bildern ein wenig an Nachbearbeitung, das ist ebenfalls ein Spezialgebiet von Lightroom. Zuerst wird zugeschnitten und gerade gerichtet (Taste R). Dann werden Weißabgleich, Belichtung, Kontrast usw. justiert (Taste D). Nur selten arbeite ich mit den vielen spezielleren Einstellungen: Gradationskurve, Rauschreduzierung usw. Es erstaunt mich immer wieder, wieviel man mit LR aus dem meisten Fotos herausholen kann, vorausgesetzt es handelt sich um RAW Dateien.
Hier zwei vorher-nachher Beispiele:
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6. Veröffentlichen. Nach soviel Arbeit, sollen die Fotos auch bewundert werden können. Das kann auf einem Ausdruck sein oder mittels einer Diashow, aber am besten direkt im Internet. LR2 beherrscht alle diese Ausgaben hervorragend. Ein Beispiel einer so erstellten Webgallerie ist hier: Herzjesu 2009. Natürlich wird nur ein Teil der Fotos veröffentlicht, normalerweise diese, welche in Step2 ge-pusht wurden bzw mit Sternen versehen wurden.
Ausserdem sollten die Fotos noch online gestellt werden, zB auf Flickr. Das geht am einfachsten mit den Plugins von Jeffrey Friedl. Aber das wird das Thema eines eingenen Artikels.

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Wohin mit den Fotos?

DSC_1796 In den letzten knapp zehn Jahren hat die digitale Fotografie die klassischen Fotos/Dias praktisch komplett abgelöst. Seither hat sich die Zahl der Fotos vervielfacht und diese werden nicht mehr in Schuhkartons und Diakästen aufbewahrt, sondern auf PCs, USB-Disks und DVDs.

Und damit sind wir auch schon beim ersten Problem: während die Papierfotos im Schuhkarton leicht 100 Jahre überstehen, hat die Festplatte eine Lebenserwartung von lediglich 3 bis 5 Jahren. Regelmäßige Backups sind also Pflicht, am besten mehrere. Der Grundsatz lautet: Daten (auch Fotos) existieren nur, wenn es mindestens zwei Kopien davon gibt. Ich habe mich auch nicht immer an diese Regel gehalten, siehe hier.

DSC_4857 Das zweite Problem: es war früher für jedermann, ob jung oder alt, sehr einfach das Schuhkarton herauszuholen und die Fotos anzusehen. Heute ist das etwas komplizierter, zumindest für die unter uns, die nicht den ganzen Tag am Bildschirm sitzen: der PC muss hochgefahren werden, die richtige Platte/DVD gesucht und eingelegt werden, und dann muss man sich noch durch hunderte oder tausende Fotos quälen, um die gesuchten zu finden. Hier kann uns spezielle Software zur Bildverwaltung weiterhelfen. Für den privaten Gebrauch reicht Gratis-Software wie zB Google Picasa vollkommen aus. Diese Software kann Fotos von der Kamera importieren, nach gewünschtem Schema in Ordnern ablegen und erlaubt ein Minimum an Bearbeitung. So können zB rote Augen korrigiert werden, Fotos geradegerichtet werden und die Belichtung und Farben etwas angepasst werden. Das reicht meist auch schon.
Das wichtigste ist aber das sogenannte Verschlagworten, dh jedem Bild werden einige aussagekräftige Worte zugewiesen, das kann der Aufnahmenort sein, die Namen der Personen auf dem Bild, der Anlass und ähnliches. Damit ist es jederzeit schnell möglich alle Fotos mit zB einer Sonnenblume zu finden. Ausserdem sollte man die Bilder bewerten, zB mit einem Punktesystem.

DSC_1885 Für die Profis gibt es natürlich professionellere, sprich teurere Software, wie Apple Aperture oder Adobe Lightroom. Diese unterstützen den Fotografen beim kompletten Workflow, also Import, Entwicklung, Nachbearbeitung, Archivierung, Druck, Publishing, usw.
Wie mein Workflow früher aussah, also vor Lightroom 2, habe ich vor einem Jahr hier beschrieben. Wie ich meine Bilder jetzt verwalte werde ich in einem späteren Beitrag schreiben.

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Windows Crash

winxp Am letzten Freitag ist es passiert: nachdem Windows XP sich einige Updates heruntergeladen hatte, wollte es einen Neutstart machen, nur… nach dem Herunterfahren kam kein Hochfahren. Lediglich ein schwarzer Screen, sonst nix. Nach verschiedenen ergebislosen Versuchen wurde der Dell Support angerufen, wozu hat man auch mehrere Hundert Euro für einen NBD-Support (Next Bussines Day) hingelegt? Der Techniker war sehr freundlich und nach einigen Tests mit der Diag-CD stand seine Diagnose: die Hardware sei OK, aber dem WinXP fehle irgendwas. Mit einigen Tricks konnten wir schliesslich XP im Save-Mode starten, das reichte um die letzten Daten zu sichern (ich mach fast täglich Backups). Und jetzt hiess es WinXP neu installieren, inklusive der verschiedenen Driver, Patches, und Updates von Dell. Dann das SP3 und die restlichen Microsoft Updates. Und dann der schwierigste Teil: die gesamte Software-Palette: verschiedene Visual Studios, Office und SQL-Server um nur die größten zu nennen. Dann eine ganze Serie von mehr oder weiniger hilfreichen Tools ohne denen WinXP soviel taugt wie ein Auto ohne Benzin. Ich will hier keines dieser Tools namentlich nennen, doch die Liste hatte am Ende 68 Einträge (!). Und ich hab mir vorgenommen, hier mal die Top-10 oder 20 dieser Liste vorzustellen.
Nach gut zwei Tagen Installationen scheint jetzt wieder alles zu laufen, und ich kann mich morgen wieder um meine eigentliche Arbeit kümmern. Auf jedem Fall hab ich mir von fertig installierten System ein Image gezogen, damit der nächste Crash schneller behoben ist.

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Berufliche Neuausrichtung

Für mich bringt 2009 eine berufliche Veränderung, ich mach ab jetzt auf ERP-Experte . Nach 24 (vierundzwanzig!) Jahren Hardcore C/C++ Programmierung wird’s jetzt vielleicht etwas gemütlicher. Ich bin langsam zu alt, um die Nächte mit Compiler, Debugger und Profiler zu verbringen und Memorydumps und Stacktraces zu analysieren, sollen das doch jüngere Hacker machen.
Jetzt im Ernst: meine Hauptsponsoren für die ich bisher an DMS Projekten gearbeitet habe, haben schon vor Jahren einen Strategiewechsel vollzogen, und setzen jetzt vermehrt auf Services. Vor 20 Jahren gab es auf dem Gebiet DMS nur wenig Konkurrenz, aber inzwischen gibt es einige Big-Player die den Kleinen wenig Spielraum lassen.

Dynamics Ich werde mich in Zukunft mit Microsoft Dynamics NAV (ex Navision) beschäftigen, ein ERP für kleine und mittlere Unternehmen. Dazu heisst er aber erst mal lernen, und dann warten schon die ersten Kundenprojekte. Der Anfang wird mE eine etwas hektische Zeit, und ich werde auch wieder vermehrt in der schönen Schweiz unterwegs sein. Aber so ein (kleiner) beruflicher Neuanfang hat auch seine guten Seiten: neue Menschen, neue Erfahrungen, ….
Ich hoffe sehr, daß ich die Kollegen, mit denen ich in den vergangenen Jahren viele stressige bzw. langweilige Stunden in Sitzungsälen verbracht habe, viele Zugkilometer gefahren bin und stundenlange Telefon- und Skype-Sessions geführt habe, nicht ganz aus den Augen verlieren werde.

Und ich hoffe es bleibt mir Zeit neben Arbeit und Familie auch noch diesen Blog zu pflegen. …und mein Specialized will schließlich auch gefahren werden und meine neue Nikon will gedrückt werden. Na, mal sehen.

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Adobe Lightroom 2

box_lightroom2 Wie meine Fotos zZ verwaltet werden hab ich ja schon mal beschrieben. Und ich finde immer noch, daß Picasa ein sehr gutes Stück Software ist. Es ist einfach damit große Mengen von Fotos zu verwalten, es ist rasend schnell und es kostet nix.
Aber…, den ambitionierten Fotographen stört, daß für viele Tasks externe Tools herhalten müssen. Zum Beispiel die Entwicklung von RAW Dateien und das Setzen der Metainformationen. Auch das Drucken und der Export der Bilder ist limitiert.
Nun hab ich schon vor einiger Zeit mal Lightroom angetestet (es gibt eine 30 Tage Testversion). Das einzige was mir damals fehlte war das Geotagging, also die Funktion die Fotos einer GPS Position zuzuordnen.
Vor einigen Tagen bin ich nun über diesen Blog eines Fotografen aus Kyoto gestoßen. Dieser hat mehrere Plugins für Lightroom geschrieben, unter anderem eines fürs Geotagging. Dieses Plugin hab ich jetzt mit dem neuen Lightroom 2.1 getestet und bin begeistert. Das gesamte Fotomanagement kann damit aus einer einheitlichen Oberfläche heraus erledigt werden: der Import von der Kamera, das Feintuning der RAW Bilder, das Verschlagworten, natürlich das Geotagging, bis hin zum Druck und zum Export als Diashow oder als Webseite. Alle Veränderungen am Bild werden dabei nicht an der Originaldatei vorgenommen, sondern als Befehle in den Metainformationen abgelegt und können so jederzeit wieder rückgängig gemacht werden. Zum Katalogisieren der Bilder gibt es viele Möglichkeiten: durch Schlagwörter, durch Sammlungen bzw Smart-Sammlungen, durch Farb-Tags, durch Bewertung der Bilder, uvm. Auch die Suchfunktionen lassen nichts zu wünschen übrig.
Ich kann diese Software allen die sich ernsthaft mit Fotographie beschäftigen nur empfehlen. Der Preis könnte dabei aber ein großes Hindernis sein: 270 Euro verlangt Adobe dafür.

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OpenOffice 3.0 ist da!

bannerlogoAm morgigen Montag ist es soweit, nach einigen Verzögerungen steht ab morgen OpenOffice 3.0 zum Download bereit. Bereits die aktuelle Version 2.4.1 steht M$ Office in nichts nach. Mit der OO 3.0 wird der Marktführer wohl endgültig überholt.
Hier der Download der deutschen Version.

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