Artikel getaggt mit Glasfaser

Zur Jamtalhütte (2165 m)

Mountainbiketour im Paznauntal
31km, 740Hm, ca 2,5 Stunden,

Elevation Profile
GPX Track
Jamtal
Wieder Regen :-(, so besuchen wir vormittag das Alpinarium zum x-ten Mal.
Und wieder hellt es am Nachmittag auf. Also auf ins Jamtal: zuerst nach Tschaffein, dann hinauf ins Jamtal bis zur Scheibenalm (1833m) und weiter zur Jamtalhütte (2165m). Leider ist die gesamte Strecke inzwischen so gut wie geteert, schade. Dafür gibt es auf der Jamtalhütte einen besonders guten Kauserschmarrn.
Diese Hütte hat übrigens bereits vor zwei Jahren einen Glasfaseranschluss bekommen, gleichzeitig mit der Kanalisierung (und dem Teer). Dabei steht die Hütte einsam und alleine ca 7km vom Hauptort Galtür entfernt!
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Bericht über die Breitbandversorgung in Italien

Gestern ist ein brisantes, eigentlich internes Dokument auf Wikileaks aufgetaucht. Der vom “ministero dello Sviluppo Economico” in Auftrag gegebene Bericht von Francesco Caio zeigt die tatsächliche Breitbandversorgung  Italiens auf: demnach sind nicht 98 % der Bevölkerung mit ADSL versorgt, wie von Telecom immer behauptet, sondern 88%. Und auch das scheint mir noch hoch gegriffen, so weiss ich zB, daß laut Telecom Italia die Kurtatscher Bevölkerung zu 100% versorgt ist (Info von LR Berger), in Wirklichkeit ist nur bei ca 20% der Haushalte ein ADSL Anschluss möglich!
Caio schlägt vor, die Breitbandversorgung mit öffentlichen Geldern (meine Worte!) bis 2011 drastisch zu verbessern, und spricht dabei von Anschlüssen mit mindestens 2Mbit downstream.

Originalartikel auf adsl.kurtatsch.net
“Interner” Bericht von Francesco Caio (PDF)
Bericht in der Repubblica
Bericht im Corriere della Sera

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Breitband für Südtirol

Gestern gab’s eine SVP Wahlverantaltung in Kurtatsch. Am Rande hatte ich dabei Gelegenheit, LR Berger die Probleme mit dem MiniADSL in Kurtatsch zu schildern. Er zeigte sich sehr interessiert.
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Elmar Pichler Rolle verwies in seiner Rede dann auf die Erfolge der Landesregierung im Bereich Forschung und Innovation. Namentlich genannt wurden dabei die EURAK, Salewa und das Alu-Werk (wo bleibt das TIS und die Uni?).

Womit wir wieder bei meinem Lieblingsthema angelangt wären:

Leider konzentriert sich fast die gesamte "Forschung und Innovation" auf die Landeshauptstadt, das hat mE auch mit der schlechten Breitbandversorgung der Peripherie zu tun. Auf diesem Gebiet haben wir in Südtirol zZ ein ziemliches Flickwerk und die jetzt geförderten Funknetze werden da nicht wesentliches ändern. Breitband über Funk ist nur eine Übergangslösung bzw für wirklich entlegene Gebiete, aber nie für die breite Masse. Weder die Quantität (Bandbreite, Anzahl der Anschlüsse) noch die Qualität (Stabilität, Sicherheit) kommen an die Kabellösung heran. Ganz zu schweigen von der Strahlenproblematik.
Ich weiss, dass wir nicht schlechter dastehen als andere, ähnlich strukturierte Gebiete, aber mE hätte Südtirol das Know How und die finanziellen Mittel (wenn ich sehe wieviel Strassen, Tunnel, ecc im Land gebaut werden…) um ein ordentliches Breitbandnetz aufzubauen. Und das ist laut heutigem Stand der Technik nur mit einem kapillarem Glasfasernetz zu erreichen. Dadurch würde auch die ländliche Gegend für "innovative" Betriebe interessant und Südtirol könnte zu einem Vorzeigemodell auf diesem Gebiet werden, wie wir es schon in anderen Bereichen sind, Beispiel Klimahouse.
Es stimmt, das wurde jetzt etwas vereinfacht dargestellt. Es braucht natürlich auch eine gutes Backbone (Brennercom?), die Telecom müsste viele Zentralen umstellen, usw. Aber das erste und wichtigste wäre die gute Anbindung der einzelnen Zentralen.

Zum Schluss noch eine, vielleicht etwas provokante Behauptung: das Datennetz wird in 10 bis 20 Jahren wichtiger sein als das Strassennetz. Für viele Betriebe (mich eingeschlossen) ist es das heute schon. Und dabei betragen die Bau- und Instandhaltungskosten nur einen Bruchteil derer des Strassennetzes, und die Umweltbelastung ist gleich null.

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MiniADSL vs Glasfaser

Im Breitbandforum treffen sich schon seit geraumer Zeit alle Geschädigten von Linkem, Telecom usw. Heute bin ich darüber auf diese Seite der Telecom gekommen, mit den Details zum Ausbau des ADSL Netztes.

Wie es scheint ist Kurtatsch die einzige (erste) Gemeinde Südtirols in der das miniADSL erschöpft (saturo) ist. Das heisst, dass alle ca 100 verfügbaren Anschlüsse bereits vergeben wurden, … und kein Ausbau in Sicht. Wir werden hier also die nächsten Jahre keine neuen Anschlüsse bekommen, und schon gar keine schnelleren als die mickrigen 640Kbps.

Ich bin überzeug, dass TI keine großen Investitionen ins Breitbandnetz der Peripherie (und dazu zähle ich Kurtatsch ;-)) machen wird. Da ist jetzt mE die öffentliche Hand gefragt, so wie es die LR Berger und Mussner in dieser Presseaussendung ankündigen. Aber dieser Artikel hat wohl eher mit den bevorstehenden Wahlen zu tun. Jedenfalls habe ich mir in der Zwischenzeit mehrere Straßengrabarbeiten angesehen und dabei noch kein Leerrohr für zukünftiges Glasfaser gesehen, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Wenn bei den Grabarbeiten der letzten Jahre immer ein solches Leerrohr mitverlegt worden wäre, könnten viele von uns heute einen Glasfaseranschluss mit 100 Mbps haben. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, aber technisch möglich schon. Und damit würde Südtirol zum Silicon Valley, Mountain View und Redmond Italiens gleichzeitig ;-)
Vielleicht sollte man die Breitandinitiative wiederbeleben für eine Unterschriftensammlung.

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